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Soll ich jetzt in Wien lüften?

Live-Entscheidung für Wien. Alle 30 Minuten aktualisiert.

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Lüftungsratgeber für Wien

Wien liegt an der Schnittstelle alpiner und pannonischer Klimaeinflüsse. Das Donautal leitet im Winter Kaltluft aus den Alpen und im Sommer Warmluft von der Ungarischen Tiefebene in die Stadt — mehr Temperaturextreme als in westeuropäischen Hauptstädten. Sommerhochs von 28–30°C, Winter regelmäßig unter dem Gefrierpunkt.

Der Föhn — ein warmer, trockener Südwind — ist Wiens markantestes Lüftungsereignis. Er kann die Temperatur in Stunden um 10–15°C anheben, selbst mitten im Winter. Föhntage bringen ausgezeichnete Luftqualität und freien Blick auf die Alpen. Die Wiener Lüftungskultur entspricht der deutschen: Stoßlüften gilt als Standard, dauerhaft gekippte Fenster werden als ineffizient betrachtet.

Wiens Außenluftqualität gehört zu den besten europäischer Hauptstädte (AQI 15–30). Pollen sind von März bis Juli relevant — Birke, Gräser und Ragweed im Spätsommer sind die wichtigsten Allergene für alle, die über Nachtlüftung nachdenken.

Häufige Fragen

Wann ist die beste Zeit zum Lüften in Wien?

In Wien sind frühmorgens (5–8 Uhr) und spätabends (nach Sonnenuntergang) meist am besten, wenn die Außentemperatur unter die Innentemperatur fällt.

Kann man in Wien nachts lüften?

In den meisten Fällen ja. Lüften kann die Innentemperatur in 30 Minuten um 2–5°C senken, wenn die Außenluft kühler ist.

Welche Außenluftfeuchte ist zu hoch zum Lüften?

Über 80% wird die Luft beim Lüften schwül. Besser auf trockenere Stunden warten.