Soll ich jetzt in München lüften?
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München liegt auf 520 Metern im Alpenvorland — kühler und sauberer als norddeutsche Städte, geprägt vom Föhn: einem warmen, trockenen Südwind, der die Temperatur in Stunden um 10–15°C anheben und selbst im Winter ungewöhnliche Wärme bringen kann. An Föhntagen ist der Blick auf die Alpen vom Stadtgebiet aus möglich; die Luftqualität ist außergewöhnlich gut.
Föhntage sind hervorragende Lüftungstage — Inversionslagen brechen auf, die Luft ist klar und trocken. Die Münchner Außenluftqualität gehört zu den besten aller deutschen Großstädte (AQI typisch 10–25), begünstigt durch Seehöhe, Alpennähe und Bayerns strenge Umweltstandards.
Das Münchner Winterlüften folgt der Stoßlüftungstradition. Die kalte Alpenluft (−5 bis 5°C von November bis März) ist trocken und sauber — kurze Lüftungsintervalle erneuern die CO₂-reiche Raumluft effektiv, ohne den Wohnraum wesentlich auszukühlen.
In München sind frühmorgens (5–8 Uhr) und spätabends (nach Sonnenuntergang) meist am besten, wenn die Außentemperatur unter die Innentemperatur fällt.
In den meisten Fällen ja. Lüften kann die Innentemperatur in 30 Minuten um 2–5°C senken, wenn die Außenluft kühler ist.
Über 80% wird die Luft beim Lüften schwül. Besser auf trockenere Stunden warten.